Download Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie: Teil by Professor Dr. med. Eckard Oberdisse (auth.) PDF

By Professor Dr. med. Eckard Oberdisse (auth.)

Show description

Read or Download Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie: Teil 2: Pharmaka mit Wirkung auf das Nervensystem, Herz, Kreislauf und Blut, Niere, Säure-Basenhaushalt und Elektrolyte, Respirations- und Verdauungstrakt PDF

Similar german_12 books

Masern und Multiple Sklerose: Eine serologische Analyse

Seit dem Nachweis erhöhter Masern-Antikörper bei a number of Sklerose­ Kranken durch ADAMS und IMAGAWA 1962 ist die Bedeutung ubiquitärer, in einer frühen Lebensperiode stattfindender Virusinfektionen ein Zentral­ problern der Ursachenforschung über die a number of Sklerose (MS) geblie­ ben. ERNST KUWERT warfare einer der ersten Forscher, die diese Frage ernst­ haft in Angriff genommen haben, und es gibt wohl kaum einen, der sie mit vergleichbarer Konsequenz und Beharrlichkeit weiter verfolgt hat.

Extra info for Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie: Teil 2: Pharmaka mit Wirkung auf das Nervensystem, Herz, Kreislauf und Blut, Niere, Säure-Basenhaushalt und Elektrolyte, Respirations- und Verdauungstrakt

Sample text

2 Am Sympathikus angreifende Pharmaka Die ZeHkorper des praganglionaren sympathischen Neurons liegen im Brust- und oberen Lendenmark. Die Axone dieser Neurone verlassen das Riickenmark tiber die Vorderwurzeln zu den vegetativen Ganglien. Dort erfolgt die Umschaltung auf das postganglionare Neuron. Die beiderseits des Rtickenmarks segmental angeordneten und durch Nerven miteinander verbundenen Ganglien werden als Grenzstrang bezeichnet. Dort werden die Kopf- und Brustraum versorgenden Fasem umgeschaitet, wahrend die Fasem fUr Bauch- und Beckenorgane durch die Grenzstrangganglien hindurchziehen und erst in unpaaren Ganglien im Bauch- und Beckenraum umgeschaltet werden.

Uber die Organverteilung adrenerger Rezeptoren s. Tab. 8. In den letzten lahren gelang es mit Hilfe unterschiedlich affiner Agonisten und Antagonisten Subtypen der Adrenozeptoren zu differenzieren (Tab. 8). ,BrRezeptoren kommen z. B. am Herz, am Fettgewebe, an der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Traktes und an den juxtaglomerularen Zellen vor, wahrend ,B2-Rezeptoren an der glatten Muskulatur von Lunge, GefiiBen und Uterus sowie an Mastzellen lokalisiert sind. 8. Lokalisation von Adrenozeptoren a2 al Pl P2 Prasynaptisch adrenerge und cholinerge Nervenendigungen 0 ?

Adrenalin wird vor aHem als Hormon in den chromaffinen Zellen des Nebennierenmarks, aber auch als Transmitter in Neuronen des ZNS gebildet. Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin werden aufgrund ihrer gemeinsamen Katecholstruktur als Katecholamine zusammengefaBt. 5) beginnt mit der Aufnahme der Aminosaure Tyrosin in das Zytoplasma entsprechender Neurone. Dort wird Tyrosin durch die Tyrosinhydroxylase zu Dihydroxyphenylalanin (Dopa) hydroxyliert. Dieser Schritt ist geschwindigkeitsbestimmend fUr die Katecholaminsynthese und unterliegt einer Riickkopplungsregulation durch die gebildeten Endprodukte.

Download PDF sample

Rated 4.52 of 5 – based on 9 votes