Download Arrhythmie-Kompendium I: Fragen — Antworten by Dr. med. Fred Sesto (auth.), Dr. med. Fred Sesto (eds.) PDF

By Dr. med. Fred Sesto (auth.), Dr. med. Fred Sesto (eds.)

Show description

Read Online or Download Arrhythmie-Kompendium I: Fragen — Antworten PDF

Best german_12 books

Masern und Multiple Sklerose: Eine serologische Analyse

Seit dem Nachweis erhöhter Masern-Antikörper bei a number of Sklerose­ Kranken durch ADAMS und IMAGAWA 1962 ist die Bedeutung ubiquitärer, in einer frühen Lebensperiode stattfindender Virusinfektionen ein Zentral­ problern der Ursachenforschung über die a number of Sklerose (MS) geblie­ ben. ERNST KUWERT conflict einer der ersten Forscher, die diese Frage ernst­ haft in Angriff genommen haben, und es gibt wohl kaum einen, der sie mit vergleichbarer Konsequenz und Beharrlichkeit weiter verfolgt hat.

Extra info for Arrhythmie-Kompendium I: Fragen — Antworten

Sample text

Der Klasse Ic, die bei höheren Dosen eine gute Korrelation zwischen der Höhe der verabreichten Dosis und Veränderungen im Oberflächen-EKG (PQ-Zeit, QRS-Dauer, QT-Dauer) aufweisen, was die Ermittlung der individuellen therapeutisch wirksamen Dosis erleichtert und Überdosierungen weitgehend vermeidet. Plasmaspiegelbestimmungen können sinnvoll sein, wenn keine direkten Wirkungen objektivierbar sind, die Pharmakokinetik gestört ist oder der Verdacht auf eine Überdosierung bzw. Intoxikation vorliegt.

Der therapeutische Effekt der membranaktiven Substanzen besteht in einer Reduktion der Geschwindigkeit der Impulsausbreitung und in einer Verlängerung der Refraktärzeit. Wenn das myokardiale Gewebe infolge einer zugrunde liegenden Erkrankung nicht homogen ist, können die Effekte einer Substanz innerhalb verschiedener Regionen des Myokards unterschiedlich sein und so eine Inhomogenität verstärken. Darüber hinaus kann der Einfluß dieser Substanzen auf ischämisches Gewebe unterschiedlich sein. Außerdem können die Gewebekonzentrationen dieser Substanzen aufgrund des unterschiedlichen Blutflusses sowie der differierenden Gewebebindung verschieden sein.

Bestimmungen der Konzentrationen von Antiarrhythmika im Plasma sind von geringem Nutzen, wenn die Wirkung des Medikaments selbst feststellbar ist. Besonders für Antiarrhythmika gilt, daß Spiegelbestimmungen in der Akutbehandlung nutzlos sind. Darüber hinaus weisen Eliminationshalbwertszeiten von Antiarrhythmika oft starke Schwankungen der Konzentrationen auf, die keine signifikanten Korrelationen mit der therapeutisch erwünschten Wirksamkeit oder dem Auftreten unerwünschter Nebenwirkungen zeigen.

Download PDF sample

Rated 4.29 of 5 – based on 9 votes